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One Health: Gesundheit von Mensch und Tier gehört zusammen

Menschen und Tiere teilen sich einen Lebensraum. Zwar sind in der Schweiz und vielen anderen hoch entwickelten Staaten die Zeiten vorbei, in denen Nutztiere fester Bestandteil von Haushalten waren und deren Überleben sicherstellten. Aber auch heute verbringen viele Menschen ihren Alltag in direktem Kontakt mit oder in der unmittelbaren Nähe von Tieren. Das sind nicht nur die Landwirte, die allein in der Schweiz mehrere Millionen Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen pflegen. Das sind auch die Menschen, die aus Leidenschaft reiten, oder all jene, die eine Katze, einen Hund oder ein anderes Haustier hegen und pflegen. Fast in jedem zweiten Schweizer Haushalt lebt mindestens ein Haustier. Von Zoos und Wildgehegen geht weiterhin eine grosse Faszination aus, für Kinder und Familien ganz besonders.

Menschen teilen den natürlichen Lebensraum mit Haus-, Nutz- oder Wildtieren. Tiere sind Weggefährten, vielerorts werden sie als Arbeitskraft und als Lieferanten tierischer Produkte genutzt. Das Nebeneinander von Mensch und Tier hat auch seine Schattenseite: Durch engen Kontakt können Krankheiten übertragen werden. Der Verlust natürlicher Lebensräume bzw. ungeeignete Formen der Tierhaltung begünstigen die Verbreitung von Krankheitserregern. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen verweist zudem auf den Klimawandel. Er sorgt dafür, dass Infektionskrankheiten, die durch Mücken und Zecken übertragen werden, immer weiter in die nördliche Hemisphäre vorrücken. Der Schutz der Tiergesundheit dient folglich nicht nur dem Erhalt der Tierbestände, sondern liegt auch im direkten Interesse der Menschen.

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