Schweregrad-3-Versuche
2. Forschungsverbote haben negative Folgen für Patienten
Auch wenn schwer belastende Tierversuche mit Schweregrad 3 nur einen kleinen Anteil an der Forschung mit Tieren ausmachen, hätte ein Verbot dieser Versuche weitreichende negative Folgen. Es würde nicht nur den Forschungsplatz Schweiz gefährden, sondern auch die Entwicklung neuer, wirksamerer Therapien gegen schwere Krankheiten wie Krebs, rheumatoide Arthritis oder Multiple Sklerose verunmöglichen. Gerade Tiermodelle für die Erforschung von neuen Therapieansätzen für solche schweren Krankheiten fallen oft unter Schweregrad 3. Betroffen von einem Forschungsverbot wären somit nicht nur die Forscherinnen und Forscher an Hochschulen, Universitäten und in der Pharmaindustrie, sondern vor allem auch die Patientinnen und Patienten, die auf wirksamere Therapien angewiesen sind.