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Der lange Weg zum Medikament

3. Vorklinische Prüfung im lebenden Organismus

Am Ende stehen Substanzen, die das Potenzial zu einem Arzneimittel haben. Diese Wirkstoffkandidaten werden in der vorklinischen Prüfung auf Wirksamkeit und Verträglichkeitgetestet. Toxikologen und weitere Fachleute analysieren sie auf Giftigkeit, um auszuschliessen, dass sie möglicherweise Krankheiten wie Krebs auslösen oder Schäden am Erbgut anrichten. Computersimulationen werden für diese Untersuchungen ebenso herangezogen wie Bakterien, Zell- und Gewebekulturen oder isolierte Organe. Versuche mit Ratten oder Mäusen, in selteneren Fällen auch mit Nichtnagern, sind notwendig, um Wechselwirkungen von aussichtsreichen Wirkstoffen mit Zellen und Organen im lebenden Organismus zu erforschen. Solche Versuche sind zum Beispiel unabdingbar, um festzustellen, ob eine Substanz lange genug im Körper verbleibt, damit sie die erwünschte medizinische Wirkung erfüllen kann. Versuche mit mindestens zwei Tierarten (beispielsweise Ratten und Hunde) sind für bestimmte Fragestellungen gesetzlich vorgeschrieben. Dabei werden alle Versuche stets nach international anerkannten Standards durchgeführt.

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