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Der lange Weg zum Medikament

2. Grundlagenforschung braucht Tiermodelle

Am Anfang eines neuen Medikaments beziehungsweise eines Diagnostikums zur Erkennung und Bestimmung von Krankheiten steht die biomedizinische Grundlagenforschung. Sie sucht nach Mechanismen, die Krankheiten auf der Ebene von Zellen, Zellbestandteilen oder sogar von einzelnen Molekülen zugrunde liegen. Hierfür nutzen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine breite Palette moderner Methoden, darunter Tiermodelle. An ihnen lassen sich die Lebensvorgänge, wie sie im Menschen ablaufen, nachvollziehen und Krankheiten verstehen. Die Forschung schafft mit ihren Erkenntnissen die Voraussetzung, um nach neuen medizinischen Wirkstoffen überhaupt suchen zu können. Denn nur wer einen Angriffspunkt (meistens ein Target-Molekül) hat, kann nach einem Stoff suchen, der ins Krankheitsgeschehen wirksam eingreift. Suche nach und «Bau» von geeigneten Substanzen sind in der Regel ein mehrjähriger Prozess aus Hunderten von Einzelschritten. Eine grosse Zahl von Substanzen wird daraufhin untersucht, ob sie die für einen Wirkstoff erforderlichen Eigenschaften aufweisen. Computergestützte Verfahren leisten dafür gute Dienste. Sie ersetzen heute Tierversuche in erheblichem Umfang.

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