Notwendige Tierversuche und die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf den Menschen
3. Wenn genügend Probanden fehlen
Neben ethischen Grundprinzipien arbeitet die Forschung auch mit Tierversuchen, weil der Mensch für die Erforschung von biomedizinischen Fragen nicht immer optimal geeignet ist. Besonders wenn es um Erbkrankheiten geht, eignen sich Organismen, die sich schnell fortpflanzen, wie es z. B. Zebrafische oder Mäuse tun, besser.
Bei der Erforschung der genetischen, physiologischen oder anatomischen Ursachen von vielen seltenen Krankheiten fehlt die nötige Anzahl der menschlichen Probanden, sodass es den Tierversuch braucht, um die Krankheit zu verstehen oder Wirkstoffe gegen die Krankheit zu entwickeln. Warum aber eignet sich überhaupt die Durchführung von Experimenten am Tier?