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Impfstoff- und Testentwicklung für SARS-CoV-2

4. Internationale Zusammenarbeit

Diese rasche Entwicklung verschiedener Impfstoffe ist eine aussergewöhnliche Leistung, welche durch eine noch nie dagewesene internationale Zusammenarbeit auf allen Ebenen möglich wurde. Forschende Unternehmen hatten von SARSCoV-1 schon Anfang der 2000er-Jahre und MERS im Jahre 2012 erste Erfahrungen im Umgang mit Coronaviren gesammelt. Als Konsequenz aus den Erfahrungen wurde in der Covid-Pandemie der genetische Schlüssel des Virus früh offengelegt. Aufgrund der Informationsverfügbarkeit konnten diverse Unternehmen mit der Entwicklung eines Vakzins beginnen. Zusätzlich beschleunigte die Zusammenarbeit zwischen akademischen Institutionen und der Pharmaindustrie die Impfstoffentwicklung.

AstraZeneca entwickelte beispielsweise gemeinsam mit der Universität Oxford einen Vektorimpfstoff. Erfolgreiche Kooperationen wirkten auch zwischen Unternehmen: Pfizer entwickelte in Zusammenarbeit mit dem deutschen Biotechunternehmen BioNTech einen mRNA-Impfstoff. Johnson&Johnson entwickelte mit ihrem Tochterunternehmen Janssen und dessen Vaccines-Standort in Bern ein DNA-Vakzin mit Vektoren. Auch bei diesem Impfstoff handelt es sich um eine Technik, die sich bereits zur Impfung gegen die Ebola-Krankheit bewährt hat. Mit Lonza als neuem Produktionspartner konnte Moderna die Produktionskapazität der Impfstoffe verzehnfachen. Lonza wiederum baut im Zuge dieser Kooperation ihre Anlagen in Visp (VS) aus.

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